WEEKEND

Spielzeit: 0:30 Uhr

,,Weekend ist back.“ Ein Satz aus der Deutschrap-Klischee-Floskelsammlung, der schlicht wahr ist, wenn sich Weekend nach zwei Jahren Albumabstinenz zurückmeldet. Aber auch ein Satz, den man sich eigentlich sparen sollte, denn mit Deutschrap-Klischees will Weekend genauso wenig zu tun haben, wie mit allen anderen Formen organisierten Stumpfsinns  - und teilt auf ,,Keiner ist gestorben“ entsprechend aus.

,,Ich bin zurück und finde alles scheiße“, fasst der Wahl-Stuttgarter seinen derzeitigen Mindstate und Album Nummer vier zusammen. Und bleibt sich damit auf erfrischende Art und Weise treu. Auch musikalisch schlägt Weekend in eine Kerbe, die er sich mit seinen vorhergehenden Alben selbst geschnitzt hat: Anstatt der aktuell vom Zeitgeist vorgeschriebenen Einheits-Soundästhetik nachzuhecheln, lässt es Weekend in Boombap-Rhythmik gehörig scheppern, ohne auch nur ansatzweise irgendwelche Retro-Gelüste zu bedienen.

2018 wird der blonde Sympath mit Sozialarbeiterhintergrund zur Feier des neuen Albums auch wieder live auf den Festivalbühnen des Landes zu sehen sein. Geliefert wird eine Präsentation davon, wie treffsicher Weekend seinen Unmut auf alles einprasseln lässt, was scheiße ist. Denn das kann nun wirklich niemand so gut wie er. 

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Iriepathie

Spielzeit: 22:45 Uhr

Iriepathie wird oft als Österreichs bester Reggae-Export bezeichnet. Ein Ruf, den sich die beiden Brüder „Professa“ und „Syrix“ hart erarbeitet haben. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 haben die beiden Frontmänner viel Herzblut und Energie in ihre Band gesteckt, die inzwischen Fans in der ganzen Welt begeistert.

Mit ihrem eigenen Plattenlabel namens „Irievibrations_Records“ nehmen sie zudem Lieder in Richtung Roots-Reggae mit namhaften Interpreten aus der Reggaeszene auf. Der Sound ist dynamisch, modern und authentisch, der typische Iriepathie-Vibe unverkennbar.

Mit ihrem vierten Studioalbum "Aufwiederhören" schaffen sie einen gelungenen Spagat zwischen zeitgenössischer Popularmusik und szenigen Offbeats. Für die neue Platte haben sich „Professa“ und „Syrix“ außerdem wieder hochkarätige Gäste mit an Bord geholt, allen voran die Punk-Reggae-Rocker von Irie Révoltés.

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Grup Huub

Spielzeit: 21:15 Uhr

Mit einer Arschbombe ins Genrebecken startete die 2015 gegründete Band Grup Huub aus Kirchheim unter Teck in die Musikwelt. Fügt man zu Schlagzeug, Gitarre, Bass und Percussion eine Trompete und eine Posaune hinzu, erhält man eine Musikrichtung, die sich für Diskussionen eignen würde. Für Reggae zu schnell, für Rock zu viel Blech und Ska ist das doch auch nicht?! Naja, für Diskussionen bleibt ohnehin keine Zeit. Denn mit ihren selbst komponierten Songs zerren sie jeden in ihren Huub-Wagen, mit dem sie direkt auf den Tanzfloor schanzen.

In ihrem ersten Jahr konnten die sechs Jungs bereits mehrere Bandcontests für sich entscheiden und sich mit dem Auftritt auf der Chiemsee-Summer-Hauptbühne auch außerhalb ihrer Heimat beweisen. Seitdem erspielten sich Grup Huub mit mehr als 50 Konzerten einen festen Platz unter den Newcomern aus Süddeutschland. Im Januar 2017 erschien der längst erwartete erste Tonträger: Die „Grup Huub EP“ bietet mit ihren sechs Titeln eine erste Vorstellung, was bei Liveshows der Band los ist. Egal wie man Grup Huub letztendlich ausspricht, eines weiß man ab Sekunde eins: Die ballern!

Grup Huub macht einen Mix, der am Tanzen nicht vorbeiführt. Mit Melodien, die sich ohne Kompromiss im Kopf festsetzen und Beats, die Stillstand unmöglich machen, werden Liveshows einzigartig und kleine Clubs zur Großraumdisko.

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pressebild grup huub

 

Mischa

Spielzeit: 19:45 Uhr

Die fünfköpfige Band Mischa ist eine Band mit kräftiger, rauer Stimme gepaart mit ehrlichen deutschen Texten. „Sich selbst hinterfragen. Sich selbst kritisieren. Sich selbst nicht ganz so ernst nehmen.“ Ihre Lyrics sind persönlich, tiefgründig und geprägt durch Liebeskummer, Hass, Heimat und Enttäuschung. Im einen Moment Gänsehaut und Ruhe im anderen Moment tanzend Laut.

Die Band repräsentiert ihren eigenen Sound. Augen zu und durch trifft auf interessant und anders. Wachgerüttelt durch vibrierende Kleinstädte und schreiende Mädchen. Die Faust aufs Auge in melancholischer Sympathie spüren.

Die fünf Musiker Mimi (Stimme), Julius (Gitarre), Yannick (Klavier), Alex (Bass) und Martin (Schlagzeug) haben Mischa im September 2016 in Biberach an der Riß gegründet und arbeiten momentan noch an ihrer ersten offiziellen EP.

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